Selten sagen Kunden, nach ihrem ERP Go-Live, dass sie Ihr System gerne individueller aufgesetzt hätten und mehr Zusätze hätten programmieren lassen sollen.
Die Realität entsteht häufig später: mit den Jahren kommen immer mehr Sonderlösungen hinzu. Eine kleine Anpassung hier, eine zusätzliche Auswertung dort oder ein individueller Prozess für einen Spezialfall.
„𝘋𝘢𝘴 𝘉𝘶𝘴𝘪𝘯𝘦𝘴𝘴 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘤𝘩𝘵 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘣𝘦𝘥𝘪𝘯𝘨𝘵 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘒𝘯𝘰𝘱𝘧.“
Jede einzelne Entscheidung ist nachvollziehbar.
Zusammen ergeben sie jedoch häufig ein System, das immer aufwendiger wird – in der Wartung, bei Erweiterungen und manchmal sogar im täglichen Arbeiten.
Genau deshalb hat sich unsere Sicht auf ERP-Projekte verändert.
Nicht jede Anforderung sollte individuell umgesetzt werden.
Manchmal lohnt es sich vielmehr, den eigenen Prozess zu hinterfragen.
Denn Standardisierung bedeutet nicht, auf Flexibilität zu verzichten.
Sie schafft die Grundlage dafür, neue Funktionen, Automatisierung und KI künftig deutlich einfacher nutzen zu können.
Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung moderner ERP-Projekte:
Nicht alles technisch möglich zu machen.
Sondern bewusst zu entscheiden, was wirklich individuell sein muss.
Was es nicht zu verschweigen gilt: natürlich entwickeln auch wir individuelle Erweiterungen für unsere Kunden – allerdings dort, wo sie langfristig sinnvoll und release-sicher sind.
𝗗𝗲𝗻𝗻: 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗷𝗲𝗱𝗲 𝗔𝗻𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗮𝗿𝗱.
𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗷𝗲𝗱𝗲 𝗔𝗻𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲 𝗶𝗵𝗻 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻.
